Über mich I Gabriele Gierath


Ich möchte mich hier vorstellen; ein bisschen mehr vorstellen, als es vielleicht üblich ist, denn ich glaube, dass man als Therapeut mit seiner eigenen Geschichte nicht unsichtbar bleiben muss, im Gegenteil.

 

Wie kam ich dazu, Psychotherapeutin zu werden?

 

Als Kind war ich sehr ängstlich und zurückgezogen. Ich dachte, besser ist es unsichtbar zu sein, da mein Vater, wenn er Alkohol trank, meist aggressiv wurde und man ihm dann besser, sofern möglich, aus dem Weg ging.

 

Bis ich 24 war, lief dann alles recht normal, dachte ich - bis dahin kamen meine dysfunktionalen Muster nicht so zum Tragen und Dinge, die nicht so gut liefen, waren mir nicht bewusst.

 

Damals ging ich eine neue Beziehung ein und wollte auch sehr gerne in dieser bleiben und gleichzeitig war etwas in mir, dass sich unglaublich sträubte. Mir fiel auf, dass ich mich „komisch“ fühlte unter Menschen in Beziehungen. Ich fühlte mich alleine, nicht dazugehörig, anders. Ich konnte mich selbst nicht leiden und stand im Krieg mit mir. Obwohl ich alles hatte, hat immer irgendetwas gefehlt. Ich war immer auf der Suche nach irgendwem oder irgendwas.

 

Ich geriet in eine Krise und begann meine erste Therapie. So begann meine Leidenschaft für psychotherapeutische Themen, die mich nie mehr los ließ. Ich las unzählige Bücher, machte sehr viel Selbsterfahrung - bis ich 2007 die Seite wechselte und anfing, mich therapeutisch ausbilden zu lassen.

 

Meine Aus- und Weiterbildungen:

 

  • Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie
  • Personenzentrierter Berater/ Gesprächspsychotherapie
  • Multimodale Kurzzeit-Psychotherapie und Krisenintervision
  • Systemische Körpertherapie In-Body-Mind mit Inhalten von szenischem Hakomi und Hakomi
  • Coach für “The Work”
  • The School for The Work with Byron Katie
  • Weiterbildung Focusing
  • Weiterbildung "Dein inneres Kind heilen"
  • Züricher Ressourcen Modell Grundkurs
  • 3 jährige 1. Phase Ausbildung Psychodynamische Körpertherapie
  • systemische Aufstellungsarbeit Supervisionsgruppe Helmut Meier
  • und weitere Seminare bei Prof. Franz Ruppert, Helmut Meier, Dr. Gunther Schmidt
  • Laurence Heller NARM (Weiterbildung im Oktober 2020)

Heute, als Psychotherapeutin, geht es mir natürlich nicht mehr um meine „Suche“, sondern um deine. Es geht mir im Kern darum, dass du wirklich verstehen kannst, was mit dir los ist und lernst, damit umzugehen. Damit dir das ein wenig leichter fällt, beziehe ich den Körper mit in die Therapie mit ein.

 

Der Groschen fällt im Körper!

 

Vielleicht hast du schon tausendmal über bestimmte Dinge gesprochen. Vielleicht liegt alles bereits ganz klar vor dir. Und dennoch: Wirklich verändert hat sich noch nichts oder nur wenig.

 

Auch ich habe solche Erfahrungen gemacht und gelernt, dass Reden alleine manchmal nicht reicht. Emotionen und Erfahrungen stecken auch in jeder Faser unseres Körpers. Darum arbeite ich auch mit psychodynamischer und systemischer Körpertherapie.

 

Mut ist Angst plus ein Schritt vorwärts.

 

Da ich mich vor vielen Jahren selbst auf die Suche begeben habe, weiß ich, dass Veränderungen möglich sind. Ich weiß aber auch, dass Veränderungen richtig Angst machen können und man sich selbst manchmal im Wege steht bzw. zu hart mit sich selbst ist.

 

Es wäre schön, du könntest von Selbstkritik und -verurteilung zu Selbstmitgefühl und Selbstliebe kommen. Denn das ist sehr wichtig für Veränderung. Auch wenn das für dich im Moment vielleicht noch nicht vertraut klingt und du dich dort noch nicht zu Hause fühlst.

 

Lass uns zusammen arbeiten (und natürlich gerne auch „worken“). Lass uns zusammen ein bisschen mutiger werden. Und Schritt für Schritt ein Stückchen vorwärts gehen. Ich bin auf deinem Weg an deiner Seite und zu 100% für dich da!

Deine Gabriele Gierath