Über mich I Gabriele Gierath

 

Ich möchte mich hier vorstellen und zwar ein bisschen mehr vorstellen , als  das üblicherweise Therapeuten und Therapeutinnen tun. Ich bin davon überzeugt, dass man als Therapeut  nicht unsichtbar bleiben und  über sich erzählen sollte.

Das halte ich persönlich für den besten Weg, denn ich glaube, dass die Welt eine bessere, eine ehrlichere wird, wenn wir uns auch mit unserer eigenen Geschichte zeigen.

 

Wie kam es also, dass ich hier gelandet bin?

 

Als Kind war ich  sehr ängstlich und zurückgezogen. Ich dachte, besser ist es unsichtbar zu sein, da mein Vater, wenn er Alkohol trank, meist aggressiv wurde und man ihm dann besser, sofern möglich, aus dem Weg ging.

Bis ich 24 war, lief dann alles recht normal, dachte ich (bis dahin kamen meine dysfunktionalen Muster nicht so zum Tragen und Dinge, die nicht so gut liefen, waren mir nicht bewusst).

Damals ging ich eine neue Beziehung ein und wollte auch sehr gerne in dieser bleiben und gleichzeitig war etwas in mir, dass sich unglaublich sträubte. Ich geriet in eine Krise und begann meine erste Therapie. Viel später sollte ich dann heraus finden, dass der Grund für dieses Problem meine Bindungs- und Beziehungsmuster waren.

So begann meine Leidenschaft für psychotherapeutische Themen, die mich nie mehr los ließ.

 

Ich war immer auf der Suche nach Lösungen für meine Probleme, weil ich mich  „komisch“ fühlte unter Menschen, nicht dazugehörig, anders. Ich konnte mich selbst nicht leiden und stand im Krieg mit mir und meinem Körper. Meine innere Welt war ein Kriegsschauplatz, besetzt von Wut und Angst.

Irgendetwas hat immer gefehlt, obwohl ich eigentlich alles hatte - Freunde,Beruf, Haus, Mann, Kinder...Hund …Ich fühlte mich häufig, auch unter Menschen, alleine.

Irgendetwas in mir war auf der Suche und wurde lange Zeit nicht fündig. Heute weiß ich , es war der Kontakt und die Verbindung, die mir fehlte. Ich hatte als Kind beschlossen, mich aus dem Kontakt zurück zu ziehen (den ich eigentlich so dringend brauchte) und mir Schutz im Rückzug zu suchen.

 

Mein Interesse an therapeutischen Themen brach nie mehr ab. Ich las  unzählige Bücher, machte sehr viel Selbsterfahrung bis ich in 2007 die Seite wechselte und anfing, mich therapeutisch ausbilden zu lassen.

 

Folgende Aus- und Weiterbildungen habe ich seitdem gemacht: 

 

  • Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie
  • Personenzentrierter Berater/ Gesprächspsychotherapie
  • Multimodale Kurzzeit-Psychotherapie und Krisenintervision
  • Systemische Körpertherapie In-Body-Mind mit Inhalten von szenischem Hakomi und Hakomi
  • Coach für “The Work”
  • The School for The Work with Byron Katie
  • Weiterbildung Focusing
  • Weiterbildung "Dein inneres Kind heilen"
  • Züricher Ressourcen Modell Grundkurs
  • 3 jährige 1. Phase Ausbildung Psychodynamische Körpertherapie
  • systemische Aufstellungsarbeit Supervisionsgruppe Helmut Meier
  • und  weitere Seminare bei Prof. Franz Ruppert, Helmut Meier, Dr. Gunther Schmidt
  • Laurence Heller NARM (Weiterbildung im nächsten Jahr)

Ab hier ging es bei mir in eine gute Richtung, in Richtung Selbstwirksamkeit. Ich bin immer mehr in’s Tun gekommen, immer handlungsfähiger geworden.

Der Wendpunkt kam nach und nach in mein Leben, geprägt durch das Wissen über Entwicklungstrauma, toxische Beziehungen, The Work, Polyvagaltheorie und die Erfahrung, dass sich etwas verändert, wenn......

 

......der Groschen in den Körper fällt!

 

Das bedeutet, dass ich nicht nur im Kopf verstanden habe , sondern auch der Körper etwas verstanden hat. Vielleicht hast du das schon mal erlebt, wenn ein AHA-Erlebnis durch deinen Körper ging. Dann hast du es nicht nur kognitiv erfasst , sondern das Erlebnis wurde verkörpert.

Weil ich begriffen habe, dass eine Erfahrung im Körper ankommen muss, habe ich eine Ausbildung zur Systemischen Körpertherapeutin gemacht – und dabei gelernt, auch den Körper in die Therapie mit einzubeziehen.

 

Es geht mir in meiner Arbeit im Kern darum, dass Sie verstehen können, was mit Ihnen los ist – und lernen, damit umzugehen.

 

Mit diesen Leitsätzen arbeite ich, weil ich überzeugt davon bin:

 

Zurück zu den Menschen

 Lieben, was ist

  • Die Realität anschauen und nicht die Erwartung oder die Illusion  The Work

 Glaubenssätze loslassen.

  • Ist das wirklich wahr, was wir glauben?   The Work

Lebenskraft zurück erobern.

  • Autonomie und Nähe. Grenzen setzen, Bedürfnisse äußern
  • Koabhängigkeit

 Entwicklungstrauma/Bindungstrauma lösen.

 

Sie geleiteten mich hinaus aus meinem inneren Krieg in eine friedlichere und schönere Welt.

 

Ich glaube daran, aus eigener Erfahrung, dass diese Veränderung stattfinden kann. Veränderung kann Angst machen und ohne Anbindung, ohne Beziehung und Kontakt trauen wir uns nicht, neue Wege zu gehen. Ich bin auf ihrem Weg an Ihrer Seite und  zu 100% für Sie da!

 

Mut ist Angst plus ein Schritt vorwärts. 

 

Ich weiß: Die Dinge in ihrem Leben sind aus bestimmten Gründen geschehen, und es wäre schön, sie könnten von Selbstkritik und -verurteilung zu Selbstmitgefühl und Selbstliebe kommen. Denn das ist sehr wichtig für Veränderung. Auch wenn das für Sie im Moment vielleicht noch nicht vertraut klingt und Sie sich dort noch nicht zu hause fühlen.